HOCHWASSER
In dieser spannenden Broschüre erfahren Sie, wie Sie Ihre Gebäude vor Überschwemmung, Hochwasser und Oberflächenwasser schützen. [582 KB]

RAUCHWARNMELDER
Die meisten Brandopfer sterben im Schlaf.
Rund 40 Menschen werden in der Schweiz jährlich Opfer eines Brandes. Der Grossteil stirbt während der Nacht im Schlaf! Todesursache ist gemäss Beratungsstelle für Brandverhütung BfB meist nicht das Feuer, sondern giftige Rauchgase, die im Schlaf nicht wahrgenommen werden. Der Rauchwarnmelder jedoch warnt Sie frühzeitig vor giftigem Rauch!
In der Schweiz sterben jährlich rund 40 Personen durch Brände. 70% der Opfer, also knapp 30 Personen werden im Schlaf überrascht. Besonders gefährlich ist dabei die Rauchentwicklung, denn diese wird in der Nacht oft zu spät bemerkt. Neun von zehn Todesoper sterben nicht in den Flammen, sondern an einer Rauchvergiftung! Forscher der Brown University in Long Island haben herausgefunden, dass selbst aggressiver Rauch im Tiefschlaf nicht wahrgenommen wird. Der Geruchssinn ist in der Nacht eingeschränkt und kann eine Person nicht rechtzeitig vor dem Feuer warnen. Im Gegensatz zu den Flammen breitet sich der Rauch viel schneller aus und dies noch lautlos! Gemäss Feuerwehrstatistiken bleiben den Bewohnern eines in Flammen stehenden Hauses gerade mal vier Minuten um zu flüchten. Danach ist die Wohnung voll mit giftigen Rauchgasen. Bereits nach drei Atemzügen kann Bewusstlosigkeit eintreten und nach zehn sogar der Tod!
Im Falle eines Brandes gilt: Alarmieren der Feuerwehr 118, Retten, Löschen

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FEUER - DIE BEKANNTE UNBEKANNTE
Schon den Kleinsten wird beigebracht, dass Streichhölzer kein Spielzeug sind. Doch ist der falsche Umgang mit offenem Feuer wirklich die grösste Brandgefahr? Ein Blick in die aktuellen Schadenstatistiken der Gebäudeversicherung Bern.
3‘031 mal hat es im Kanton Bern im vergangenen Jahr gebrannt. Und tatsächlich sind offene, ausser Kontrolle geratene Feuer durch Kerzen, Schweissarbeiten oder anderes mit knapp 14% der Fälle nur die dritthäufigste Ursache für Brandschäden. Auf Platz 2 mit 29% rangiert der Blitzschlag. Seit Jahren unangefochten die häufigste Brandursache ist jedoch fehlgeleiteter elektrischer Strom. Seien es defekte Geräte, fehlerhafte Installationen oder der unsachgemässe Umgang mit Elektrizität: 33% aller Brandschäden im Kanton Bern waren 2013 darauf zurückzuführen.

Einfache Schutzmassnahmen
Dabei ist wirksamer Schutz so einfach. Unsere vier wichtigsten Tipps für Privathaushalte:

  • Verhindern Sie Wärmestau bei Geräten durch genügend Freiraum.
  • Ziehen Sie die Stecker von nicht gebrauchten Geräten.
  • Türmen Sie nicht mehrere Mehrfachsteckdosen aufeinander.
  • Ersetzen Sie defekte Elektrogeräte sofort oder lassen Sie sie durch Fachpersonal reparieren.

Ursachen der Feuerschäden der Gebäudeversicherung Bern 2013 (Fallzahlen):

  • Feuerungsanlagen 10%
  • Offenes Feuer 14%
  • Selbstentzündung 1%
  • Explosion 2%
  • Elektrizität 33%
  • Blitzschlag 29%
  • Brandstiftung 3%
  • Andere Ursachen 8%